eBook versus Taschenbuch

eBook versus Taschenbuch ©Nicole Neuberger

eReader sind praktisch, keine Frage, und eBooks sind günstig. Taschenbücher sind teurer und unhandlich, wenn es darum geht, mehr als eines mit in den Urlaub zu nehmen. Und außerdem fehlt die Beleuchtung. Vieles spricht dieser Tage gegen Taschenbücher. Aber nicht alles. Denn Taschenbücher sind schöner.

Blick ins Buch ebook Taschenbuch ©Nicole Neuberger

Sie erlauben ausgefallene Schriftarten, Zeichnungen und sogar Fotos. Natürlich geht das alles auch im eBook, aber eben nicht, wenn die Datei auf allen Readern lesbar und Schriftarten und -größe nach Lust und Laune des Lesers einstellbar sein sollen. Und das ist schließlich einer der Vorteil des eBooks. Ein teures Taschenbuch nur deshalb zu kaufen, weil Satz und Überschriften hübscher sind, erscheint verschwenderisch, das gebe ich zu. Alle Schätze aufgereiht im Regal zu sehen, den Überblick zu behalten und gelegentlich die eigene Sammlung zu durchforsten, mag ich allerdings und das geht eben nur mit ‚echten‘ Büchern.
AUßERDEM dürfen Taschenbücher verliehen, getauscht, verkauft und gebraucht gekauft werden. Einfach so, ist ja klar. eBooks nicht. Den Reader dürft ihr verleihen, tauschen und meinetwegen auch verkaufen, nicht jedoch die eBooks. Warum? Ganz einfach. Wer ein eBook ohne den Reader weitergibt, erstellt eine Kopie und das ist illegal, nicht nur ein bisschen, sondern so richtig, ganz ohne Grauzone.
Ich liebe Taschenbücher, trotzdem lese ich häufiger eBooks. Kindle Unlimited sei Dank. Außerdem benötige ich für einen Urlaub etliche Bücher. Da wird der Platz im Koffer eng und ich müsste sicher mindestens ein Paar Schuhe zugunsten eines Romans zu Hause lassen und das will schließlich niemand, oder?

…Nicole

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