Wie ein Cover entsteht…

Wie ein Buchcover entsteht

Das Cover ist nach dem Inhalt wohl das wichtigste Merkmal eines Buches. Nicht zuletzt, weil es den Leser noch vor dem Inhalt überzeugen muss, das Buch überhaupt erst in die Hand zu nehmen und zu lesen. Deshalb müssen Buchumschläge vieles mehr sein als einfach nur hübsch. Sie müssen dem Leser optisch vermitteln, was ihn erwartet, also in welche Richtung die Geschichte geht, und sie müssen nicht zuletzt verkaufen. Dennoch sind meine Cover für mich in erster Linie Gefühlssache. Schon während des Schreibens habe ich eine Ahnung davon, wie das fertige Buch einmal aussehen soll. Deshalb durchforste ich in jeder freien Minute Bilddatenbanken nach dem richtigen Motiv. Eine schöne Silhouette zu finden, ist nicht leicht, aber als typisches Merkmal meiner Romane nicht wegzudenken. Und der Hintergrund? Ja, der erweist sich oftmals als Qual der Wahl aus Hunderten.

Im Fall von ‚Liliensterne‘ war ich auf den ersten Blick in das Hintergrundbild verliebt (im Original sieht ein wenig anders aus, als auf dem Cover) und in Sekunden darauf festgelegt. Diese Entscheidung bereue ich nicht (nein, ich liebe das Gebüsch und die Tiere). Im Nachhinein erweist sie sich aber als kompliziert, da die Schriftfarbe für den Titel alles andere als leicht zu finden ist. Mir schwirrt vom vielen Starren auf die Kontaktbögen der Kopf und immer wenn ich glaube, die Entscheidung ist zum Greifen nah, gerate ich ins Zweifeln. Ist die helle Schrift im Shop gut sichtbar? Wirkt die dunkle über der Silhouette nicht zu düster? Flimmert die Farbe auf dem Bildschirm? Und überhaupt, sollte ich nicht noch eine Million andere Farben ausprobieren? Ihr seht mein Dilemma. Die Schrift selber war übrigens leicht gefunden. Sie ist sozusagen Vintage und stammt aus der Zeit … ah, das verrate ich erst im Klappentext.

…Nicole

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