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Was hörst Du?

Was hörst Du? ©Nicole Neuberger

Die Frage ist eigentlich: Was höre ich nicht? Mein Musikgeschmack ist ziemlich breit gefächert. Ich mag R&B, gute Pop- und Rocksongs, Alternative und pflege eine (heimliche) Schwäche für Country Musik. Wenn ich mich auf eine oder mehrere Lieblingsmusiker festlegen müsste, würde ich spontan Mumford & Sons, Bastille, Justin Timberlake und die Killers nennen. Ach, und Rihanna und Caspar … sag ich doch: Breit gefächert.

Wenn Ihr Euch allerdings fragt, was ich beim Schreiben höre, ist die Antwort eine völlig andere. Solange ich an einer Szene arbeite, läuft immer das gleiche Lied in Endlosschleife, egal, wie lange ich am Computer sitze. Klingt komisch, ist es auch. Und es wird noch eigenartiger: Denn pro Roman höre ich in der Regel nur ein einziges Lied. Ihr habt Recht, das ist manchmal nervig, aber es beruhigt die Gedanken und hält das Kopfkino in der Spur. Natürlich wollt Ihr jetzt wissen, welcher Song zu welchem Buch gehört. Das ist auch viel Spannender, als zu wissen, dass ich bei Pompeii, Im Ascheregen oder Mr. Brightside die Musik laut aufdrehe und in der Küche tanze.

Während meiner Arbeit an ‘Augenblicklich ewig‘ lief All of me von John Legend. ‘Herzblick’ habe ich mit dem gleichen Lied angefangen, aber schon nach wenigen Sätzen bemerkt, dass es nicht funktioniert. Der ‘Herzblick‘ Song ist schließlich Total Eclipse of the Heart in der Version von Jill Andrews geworden (Fans von Grey’s Anatomy kennen das Cover von Aprils Hochzeit). Mein aktuelles Projekt ist ein schwieriger Fall. Nachdem das Schreiben lange super mit ‘It’s all Coming back to me now’ in der Liveversion von Jeremy Jordan funktioniert hat, wurde ich von einer Blockade ausgebremst. Gerettet hat mich das Mash-up aus Thinking Out Loud und I’m Not The Only One von Sam Tsui und Casey Breves. Inhaltlich hat übrigens keines der Lieder zwingend etwas mit dem jeweiligen Buch zu tun.

…Nicole